ICH WOLLTE IMMER IN MEINEM LEBEN AUSBRECHEN.

DRUCK UND AUTORITÄT EMPFAND ICH ALS FEINDE.

MEINE ERZIEHER UND FREUNDE WAREN BÜCHER.

MIT DER MELANCHOLIE KONNTE ICH ENTSCHWEBEN,

KEIN TRAUM OHNE EINSAMKEIT.

Die Abartigen

Zwei Ausfechtungen

Die beiden Erzählungen, Ausfechtungen genannt, hängen durch «dissidente» Abweichler, die Abartigen, als auch thematisch durch die Zerschlagung des solidarischen Zusammenhalts und der «demokratisch garantierten» Freiheiten zusammen. Während die Figuren in «1992 - Aufrisse» noch wirkliche Protagonisten sind, deren Wunsch es ist, ihr Leben persönlich zu gestalten, ist die «Weltgesellschaft» 38 Jahre später in «2030 - Ausgezählt» ein Ungetüm, das individuellen Perspektiven keinen Platz mehr einräumt.

Unter diesen Gesichtspunkten bilden die beiden Erzählungen eine Art Nachzeitroman.

 

Wie bei «Aus der Versenkung» und «Unrasiertes Ungemach» Cover vom Urner Künstler Luca Schenardi und Layout/Satz von Carla Crameri von Hi-visuelle Gestaltung.

 

Erich Hirtler, Die Abartigen. Zwei Ausfechtungen, Rodion, Hergiswil 2016 (250 Seiten). Fr. 25.-

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