ICH WOLLTE IMMER IN MEINEM LEBEN AUSBRECHEN.

DRUCK UND AUTORITÄT EMPFAND ICH ALS FEINDE.

MEINE ERZIEHER UND FREUNDE WAREN BÜCHER.

MIT DER MELANCHOLIE KONNTE ICH ENTSCHWEBEN,

KEIN TRAUM OHNE EINSAMKEIT.

Reise durch die Gebärmutter und die Wüste. Katholisches Roulette

Langgedicht. Band 2 der Trilogie «Leben in der Schweiz»

In was für eine Welt wurde das «Hurensohnich» geboren? Ständig hin und her gerissen zwischen verschiedenen Polen. Da sind einmal die zwei bestimmenden Frauen: das «Mutterrind» und die «Kindfrau». Da sind das einst beherrschende katholische Umfeld, die Schule, Gott und Teufel, die Triebe, die Absurditäten von Rollen und Institutionen. Das Leben eine lange Geburt, eine Wüste. Schillernde Bilder, bedrängende Gedanken, die Gestalt annehmen. Prägendes, traumwandlerisches Reisen. Merkwürdige Bezüge, Chiffren. Wegzeichen und Markierungen.

Die Verarbeitung von in unserem christlich-westlichen Umfeld prägenden Spannungsfeldern in einem einzigen langen Gedicht. Das Langgedicht «Reise durch die Gebärmutter und die Wüste» ist Bindeglied zwischen den beiden Romanen.

 

«Prägung als Schicksal, Fantasie als Flucht. So könnte das Fazit aus Sprachmeister Hirtlers Texten lauten… Hirtler deutet in metaphorisch aufgeladener, assoziativer Sprache an, dass uns nur die Fanatasie zu befreien vermag. Ein starkes Stück Literatur, das sich erst durch mehrfaches Lesen entschlüsselt.» Fred Dolp-Bucher

 

Zu Rezensionen, Berichten von Anlässen.

 

Erich Hirtler, Reise durch die Gebärmutter und die Wüste, Rodion, Hergiswil 2009 (54 S.). Fr. 15.-

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